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Keine Einigung um Naomis Opernball-Auftritt in Dresden
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Semperopernball Keine Einigung um Naomis Opernball-Auftritt in Dresden

Der Streit um den Auftritt des Topmodel Naomi Campbell beim Semper Opernball 2015 wird das Dresdner Landgericht weiter beschäftigen. Eine außergerichtliche Einigung ist offenbar gescheitert. Nach Informationen von MDR SACHSEN soll der Prozess am 13. Juli fortgesetzt werden. Ursprünglich war einmal der 18. Mai im Gespräch.

Für wenige Minuten Auftritt will Naomi Campbell 55.000 Euro.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Der Streit um den Auftritt des Topmodel Naomi Campbell beim Semper Opernball 2015 wird das Dresdner Landgericht weiter beschäftigen. Eine außergerichtliche Einigung ist offenbar gescheitert. Nach Informationen von MDR SACHSEN soll der Prozess am 13. Juli fortgesetzt werden. Ursprünglich war einmal der 18. Mai im Gespräch.

Campbells Agent Heiko Günther hatte für den elf Minuten langen Auftritt des Models 55 390 Euro Aufwandsentschädigung verlangt. Nach Angaben der Organisatoren, sei aber nie ein Vertrag geschlossen worden. Am 2. März trafen sich beide Parteien zu einem Gütetermin. Richter Fred Brade empfahl eine Einigung auf 20 000 Euro – die kam nicht zustande.

Hintergrund: Ball Organisator Hans-Joachim Frey hatte mit Günther im Vorfeld des Balls 2015 ausgemacht, dass der Agent zwei Hollywoodstars für den Ball akkreditiert. Nach einer Weile sprang einer von ihnen ab, nur noch Campbell blieb übrig. Nachdem für sie bis wenige Tage vor dem Ball noch keine finanzielle Forderung vorlag, sagte man ihr kurzerhand ab. Doch das Model erschien trotzdem, während der Ball schon lief, nahm ihren Orden entgegen und verließ die Veranstaltung nach kurzer Dankesrede wieder.

Von DNN

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