Menü
Müller-Gruppe will Werke schließen - Leppersdorf zentraler Standort?
Klein Mittel Groß

Investition Müller-Gruppe will Werke schließen - Leppersdorf zentraler Standort?

Der Nahrungsmittelkonzern Theo Müller will mehrere Standorte des Feinkostherstellers Homann schließen, darunter das Stammwerk in Dissen (Landkreis Osnabrück). Wie Müller am Freitag mitteilte, soll die Produktion von Salaten, Saucen und Dressings an einem Standort gebündelt werden.

Leppersdorf ist Favorit als zentraler Standort für den Nahrungsmittelkonzern Theo Müller.

Quelle: dpa

Wachau. Der Nahrungsmittelkonzern Theo Müller will mehrere Standorte des Feinkostherstellers Homann schließen, darunter das Stammwerk in Dissen (Landkreis Osnabrück). Wie Müller am Freitag mitteilte, soll die Produktion von Salaten, Saucen und Dressings an einem Standort gebündelt werden. Bis 2020 sollen die Standorte Dissen, Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal geschlossen werden. Geplant seien Investitionen von bis zu 500 Millionen Euro. Favorisiert für einen neuen, zentralen Standort sei das sächsische Leppersdorf, wo Müller bereits eine große Molkerei betreibt. Allein im Kreis Osnabrück droht der Verlust von mehr als 1000 Jobs.

Die sächsische Regierung zeigt sich erfreut über Überlegungen, den Standort in Leppersdorf (Landkreis Bautzen) auszubauen. Es gebe bereits seit längerer Zeit Gespräche mit der dort ansässigen und zur Müller-Gruppe gehörenden Firma Homann, die unmittelbar vor dem Abschluss stünden, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Mangold (SPD) am Freitag in Dresden. „Wir freuen uns, dass die Firma Homann den Standort Leppersdorf priorisiert und würden eine solche Standortentscheidung sehr begrüßen.“ Dies sei ein Beleg, „dass der Standort Sachsen eine hohe Akzeptanz hat und attraktiv ist“.

dpa

E-Mail facebook twitter google+WhatsApp
Voriger Artikel: Mehr Bio made in Sachsen: Plus von 29 Prozent bei Öko-Äckern
Nächster Artikel: Zahl der Häuslebauer in Pirna wächst